Wasserfilter 2 – Marke Eigenbau

Was wir benötigen

  • Kies (kleinere Steine, aus einem Bach- oder Flußbett etc.)
  • Sand (es geht beinahe jeder mineralische, feine Boden. Wichtig ist, dass er nicht zum verkleben neigt, wie z.B. Lehm)
  • Fasermaterial (trocken oder frisch, Farn, Gras, Stoff etc)
  • Holzkohle
  • Ein Gefäß (z.B. PET – Flasche, in Holz Stamm gebrannt, oder oder oder)

Vorbereitung des Gefäßes

Die Hände wurden freundlicherweise von meiner Freundin zur Verfügung gestellt, damit ich fotografieren konnte.

Der Boden wird abgetrennt. Dadurch entsteht auch eine Schöpfkelle oder ein Trinkgefäß etc.
Etwa 2 cm unter dem Schnittrand, werden zwei gegenüberliegende Löcher in das Gefäß gestochen
Alles ist vorbereitet. Okay, ein Foto habe ich vergessen zu machen. ein kleines Loch für das Wasser muss noch in den Deckel gebohrt werden.

Die Füllung

Fasermaterial wird als unterste Lage feste in die Flasche gestopft. Keine Bange, zu fest geht nicht!
Die Kohle ist nun grob zerstoßen, sollte jedoch von kleinen Partikeln befreit werden! Diese ververfäben das Wasser sehr lange. Also größere Teile heraus sammeln, Staub fortpusten.
Kohle rein stopfen und direkt eine weitere Schicht Fasermaterial als Trennschicht! Beides ordentlich feste stopfen. Zu feste geht nicht!
Sand und Fasermaterial hinterher! Und wieder: Feste stopfen!
Zu guter letzt: Kies! Der wird mal nicht gestopft. Dann noch nach oben platz lassen, damit man Wasser einfüllen kann.

So weit, so gut. Doch das ist nicht alles! Das Fasermaterial dient als Trennschicht und die unterste Lage noch als letzter Feinfilter. Je sauberer Kies und Kohle sind – hier haben feine Stäube und Sandkorngroße Stücke NICHTS verloren- desto sauberer wird später das Wasser.

Der Probelauf

Links: gekauftes Trinkwasser, welches NUR zum Vergleich zwischen Schmutz und gefiltertem Wasser dient.
Mitte: Gefiltertes Wasser
Rechts: Das Ausgangswasser…

Fazit

Bei meinem Bau war ich bei der Kohle ein wenig unsauber und diese Partikel sah man hinterher eindeutig im gefilterten Wasser. Aber: Kohle schadet wenigstens nicht 😉 Dennoch: selbst mit diesem nicht 100% sauberen Wasser, lässt sich besser arbeiten, als mit völlig unsauberem. Dennoch ist die Auswahl des Verwendeten Wassers enorm wichtig. Nach diesem Filter ist immer noch zu beachten, dass es noch desinfiziert werden muss, bevor es genießbar ist. Chemikalien sind immer noch bedenklich.

Ferner, kann ich mit diesem Filter aufbauen und immer saubereres Wasser erzeugen, womit ich meinen Kies besser reinigen kann, die Kohle auswaschen, lose Teile entfernen, alles abkochen und so stück für Stück bessere Rohmaterialien für meinen Filter herstellen, bis ich schließlich am Optimum für diese Umstände angekommen bin!

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